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 Seitensprünge in Japan steigen rasant an - Ashley Madison

Japan als Land der Seitensprünge? Seitensprung-Agentur verzeichnet rasantes Wachstum!

„Japan ist berühmt für Sushi, Unterhaltungselektronik, Autos und Mangas!“ Ein solcher Satz könnte hierzulande durchaus als repräsentativ gelten und doch verrät natürlich nur die halbe Wahrheit. Die japanische Kultur ist vielschichtig und zu deren Tugenden zählen besonders Disziplin und Etikette. Ferner liegt die Scheidungsrate in Japan mit 2 von 1.000 Ehen äußerst niedrig. Zum Vergleich: In Deutschland geht das Statistische Bundesamt davon aus, dass innerhalb von 25 Jahren ca. 37% aller geschlossenen Ehen wieder geschieden werden.

Trotzdem scheint in Japan der Gedanke an einen Seitensprung innerhalb der Ehe sehr verlockend zu sein. Laut der kanadischen Seitensprungagentur „Ashley Madison“, die ihr Internetportal vor 8 Monaten auch in Japan eröffnet hat, konnte die Zahl von 1 Million Mitglieder noch in keinem Land so schnell erreicht werden wie dort.

Japaner haben kaum Gewissensbisse

Die Agentur „Ashley Madison“ hat nach dem bahnbrechenden Erfolg in Japan eine Studie in Auftrag gegeben und 3.500 Mitglieder befragt, warum sie der Community beigetreten sind. Dabei gaben 55% der Männer und 51% der Frauen an, dass sie nicht genug Sex hätten. Ferner erklärten nur 2% der Frauen und 8% der Männer in Japan, dass sie dabei Gewissensbisse hätten. Im Vergleich zum Durchschnitt aller Länder (20%) lag die Quote der Japaner dabei ziemlich niedrig.

Woran liegt die Lust der Japaner auf einen Seitensprung?

In Japan ist die Ehe weniger religiös verwurzelt, sondern läuft letztendlich auf ein Zweckbündnis hinaus. Dabei sind durchaus Gefühle im Spiel, aber der Fokus wird nicht so sehr auf ein heiliges Gelübde gelegt. Scheidungen sind in Japan hingegen verpönt und enden nicht selten in Schlammschlachten, die für alle Beteiligten sehr teuer sein können. Aus diesem Grund sucht man sich nach Aussage von Noel Biderman, Chef von „Ashley Madison“, den Spaß lieber außerhalb der Ehe. Die Studie scheint dieses Argument zu stützen, denn immerhin gaben 84% der Befragten japanischen Frauen an, dass ein Seitensprung ihre Ehe stütze.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • In Japan hat die Seitensprungagentur „Ashley Madison“ in 8 Monaten über 1 Million Nutzer gewinnen können und damit einen Rekord aufgestellt
  • In einer Studie gaben japanische Frauen und Männer mehrheitlich an, aus Sexmangel auf einen Seitensprung zu bauen
  • Gewissensbisse sind sowohl bei Frauen (2%) als auch Männern (8%) in Japan Mangelware
  • Ehen werden in Japan eher als Zweckbündnis gesehen
  • Spaß außerhalb der Ehe ist deutlich beliebter als eine teure Scheidung

Fazit

Die sehr lockere Einstellung der Japaner zur Ehe mag viele Anhänger der klassischen Ehe schockieren, ist aber mehr als pragmatisch. Sie kommt der Neugier und der Lust auf Abwechslung entgegen, die in der heutigen Generation vorherrscht. In Deutschland verspüren ebenfalls sehr viele Menschen die Lust nach einem Abenteuer, wie die hohen Mitgliederzahlen in entsprechenden Communities eindrucksvoll zeigen. Es wird vielleicht Zeit, auch hier lockerer mit dem Thema umzugehen. Ob das gelingt, werden die nächsten Jahre zeigen.

Bildquelle:
ashleymadison.com

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