( 4 von 5 Sternen)

Ohlala App

Direkt zum Anbieter

Unser Testergebnis

  • Einfachere und sichere Anmeldung
  • Fake-Risiko gering
  • Komplett kostenlos
  • Optisch ansprechend
  • Nur in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, München und Frankfurt verfügbar
  • Keine App vorhanden

Anzahl der Mitglieder

5.000

Allgemeine Qualität

Kundendienst

Anmeldung

Die Voraussetzungen zur Anmeldung sind bei Ohlala schnell geklärt: Nutzer müssen volljährig sein und Interesse für bezahlte Dates aufbringen. Dafür reichen für den eigentlichen Registrierungsprozess ein Passwort und eine Telefonnummer. Letztere soll verhindern, dass sich Nutzer ohne erste Absichten anmelden – die Überprüfung erfolgt ganz unkompliziert durch einen kurzen Anruf. Im Vergleich zu vielen anderen Apps ist ein Facebook- oder Google-Account damit aber nicht ausreichend, um sich Ohlala einmal anzusehen. Für die Escort-Damen sind natürlich Fotos obligatorisch; Bilder, die gänzlich entblößte Damen zeigen, werden hingegen nicht freigeschaltet. Die Nutzer können dann Leistungen und Preise in das Profil eintragen. Auch die Kunden können auswählen, was sie zu zahlen bereit sind.

Kostenlose Services

Im Dickicht der vielen erhältlichen Dating-Apps ist es nicht einfach, noch eine Nische zu besetzen – was Ohlala allerdings mühelos gelingt. Denn im Unterschied zur versammelten Konkurrenz werden nur bezahlte Dates vermittelt. Dabei ist keinesfalls gemeint, dass die Vermittlung der Dates Geld kosten würde – es handelt sich speziell um ein Angebot von kommerziellen Escort-Services oder auch privaten Damen und Herren, die sich in ihrer Freizeit etwas Geld hinzu verdienen möchten. Das Wort Prostitution wird hierbei konsequent vermieden, in der Regel dürfte es aber auf bezahlten Sex hinauslaufen. Aufgrund des Wohnortes und der Zahlungsbereitschaft ergeben sich Matches und damit potenzielle Dates. Die Damen sind allerdings immer auch in der Lage, von ihren finanziellen Forderungen abzuweichen und eine Anfrage anzunehmen. Ohlala mischt sich nicht in das Preisgefüge der Kunden ein. Die Vermittlung als solches ist derzeit noch komplett und ohne Beschränkungen kostenlos, sowohl für Anbieter als auch die Kunden. Wie lange dies noch der Fall sein wird, ist allerdings fraglich: Die Macher der App prüfen derzeit noch, wie sich Wege erschließen lassen, den Service profitabel zu machen. Entwicklung und Betreuung sind in professionellen Händen, woraus auch die Notwendigkeit des Geldverdienens früher oder später erwächst.

Die Nutzung als solches ist denkbar einfach: Das bezahlte Date kann nach Parametern wie Kosten oder Dauer des Dates eingegrenzt werden. Danach finden sich entsprechende Treffer mit Fotos, die zum Chatten kontaktiert werden können. Der Chat dient dabei sowohl dem Kennlernen, als auch der Planung des Dates, worauf die Annahme oder Ablehnung durch den Kunden erfolgt. Was simpel klingt funktioniert in der Praxis genauso einfach, wobei eine nicht unbedeutende Einschränkung berücksichtigt werden muss: Derzeit wird der Service nur in Frankfurt am Main, München und Berlin angeboten. Zwar soll das Angebot wachsen, doch darüber entscheidet wohl der künftige Erfolg. Angeboten wird der Service nämlich erst seit August 2015.

Ohlala App - Erfahrungen

Eines ist bei Ohlala überhaupt kein Thema: Der bei herkömmlichen Dates vorhandene Männerüberschuss. Auch wenn sich Damen genauso registrieren können, zielt der Service ganz eindeutig auf männliche Nutzer ab, die ein bezahltes Date mit einer Frau suchen. Ebenso wenig muss befürchtet werden, dass sich bei Ohlala viele Fakes versammeln: Der Anruf macht eine Fake-Registrierung zwar nicht unmöglich, verringert das Risiko aber ganz erheblich. Weiterhin sei noch angemerkt, dass hier immer von einer App die Rede ist – auch die Betreiber von Ohlala nutzen diesen Begriff – tatsächlich aber noch keine App angeboten wird. Es handelt sich derzeit lediglich noch um ein Portal, was aber leicht zu verschmerzen ist. Die mobile Anpassung im Browser ist derart gut gelungen, dass eine spezielle Applikation kaum vermisst wird. Über die Anzahl der Nutzer oder das Angebot schweigt sich Ohlala derzeit noch aus. Aufgrund der Tatsache, dass der Service derzeit nur in drei Ballungszentren angeboten wird, ist die Gesamtzahl der Nutzer augenscheinlich gering. Innerhalb der abgedeckten Gebiete dürfte ein Date aber keine Schwierigkeiten bereiten.

Fazit & Gesamturteil

Ohlala möchte für das Sex-Gewerbe das sein, was Uber für Fahrdienste ist – eine interessante und günstige Alternative, die die Branche nachhaltig verändert. Ob dieses Versprechen erfüllt werden kann, wenn der Medien-Hype verflogen ist, muss sich zeigen. Für die Registrierung wurde ein guter Weg gewählt, der einen Kompromiss aus Einfachheit und Schutz vor Fakes darstellt. Auch die Tatsache, dass die Vermittlung durch Ohlala derzeit noch kostenlos ist, gefällt. Durch die Beschränkung auf nur drei Städte in Deutschland ist der Nutzerkreis aber stark eingeschränkt. Die Bedienung des Portals ist einfach, ein App fehlt derzeit aber noch.

Quelle: ohlala.com | © Fotos: Screenshots ohlala.com

Die Top 3 Seitensprung-Portale aus unserem großen Vergleich: